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Serienname
Staffel Higurashi no Naku Koro ni Kai, Episode 16
Higukai16 (12).jpg
Erstausstrahlung 22 Oktober 2007
Autor Ryukishi07
Folgenübersicht
Vorherige
Fest begleitendes Kapitel 2 - Windend
Nächste
Fest begleitendes Kapitel 4 - Strategie
Zur Zeit des Dammbau-Projekts ist Hinamizawa in Aufruhr. Das Bauministerium hat Vertreter ins Dorf geschickt, die mit Oryou Sonozaki und den anderen Dorfbewohnern einen Kompromiss aushandeln sollen. Aber Oryou ist unnachgiebig und die meisten anderen Einwohner ebenfalls. Sie wollen unter keinen Umständen, dass Hinamizawa der Überflutung preisgegeben wird. Doch einige sind anderer Meinung. Da sie nicht reich sind, wollen sie lieber die Entschädigung der Regierung annehmen und das Dorf verlassen. Ihr Wortführer ist Herr Houjou. Oryou bezeichnet ihn als Verräter und droht ihm, er werde noch für seine Worte Verantwortung übernehmen müssen. Houjou wiederum droht Oryou, er werde sie umbringen, und eine Prügelei zwischen ihm und anderen Männern fängt an. Hanyuu sitzt unsichtbar daneben und bedauert, dass sie nichts gegen den Hass tun kann, der die Einwohner erfüllt. Ihr bleibt nichts, als unhörbar um Verzeihung für ihre Machtlosigkeit zu bitten.

Eines Abends, einige Jahre später, erscheint Satoshi Houjou vor der Irie-Klinik. Er trägt seine Schwester Satoko auf dem Rücken, der es sehr schlecht geht. Dr. Irie stellt fest, dass sie Level 5 des Hinamizawa-Syndroms erreicht hat. Es ist nicht das erste Mal bei Satoko. Sie war schon einmal so weit, als ihre Eltern in ihrer Gegenwart von einer Klippe fielen und die Ermittlungen sie unter enormen Stress setzen. Miyo Takano sagt, dass sie gut auf Satoko aufpassen werde. Sie rechnet aber schon damit, dass Satokos Zustand sich bis zur Unheilbarkeit verschlechtern könne. In dem Fall, sagt Miyo, werde Satoko ein wertvolles Forschungsobjekt abgeben. Irie fragt erschrocken, ob sie etwa ein Kind sezieren wolle. Er kündigt ihr an, dazu werde er es nie kommen lassen.

Zwei Wochen später ist Satoko immer noch in der Klinik und Satoshi fragt Dr. Irie, ob sie dort immer noch bleiben müsse. Irie sagt, dass es ihr schon besser gehe, aber Satoko habe ihm von den Misshandlungen ihres Onkels Teppei erzählt. Satoshi erklärt Dr. Irie, dass Satoko schon mehrere Stiefväter hatte und jetzt unter ihrem Onkel leidet. Für sie sei es schwer, die verschiedenen "Väter" auseinanderzuhalten. Sie seien eher wie eine einzige Person für Satoko. Schließlich fragt Satoshi, ob Satoko vielleicht noch etwas in der Klinik bleiben könne. Irie lobt Satoshi für seine Sorge um Satoko, aber Satoshi gesteht, dass er dabei an sich selbst denkt. Für ihn wird der Streit zwischen Satoko und ihrem Onkel zu viel und er möchte, dass diese Last von ihm genommen wird.

Jahre zuvor, während des Damm-Kriegs, unterhalten sich Dr. Irie und Miyo Takano über ihre Suche nach dem Erreger des Hinamizawa-Syndroms. Miyo meint, man könne ihn sicherlich mit einem Elektronenmikroskop finden. Aber Irie überlegt, ob sie vielleicht ungeeignete Proben untersucht haben. Denn ein Parasit ziehe sich zurück, wenn der Wirtskörper tot sei. Miyo führt den Gedanken weiter und sagt, also bräuchten sie ein lebendiges Gehirn eines Infizierten, um den Erreger zu finden. Sie verspricht, das könne sie arrangieren. Aber Irie kann sich nicht dazu durchringen, denn das verstoße gegen die Menschenrechte. Miyo sagt, sie werde dafür jemanden finden, der bereits im Sterben liegt - zumindest auf dem Papier. Irie schaut Miyo entsetzt nach, während sie Okonogi anruft und mit ihm etwas bespricht.

An einem verregneten Tag sitzen Miyo und Jirou Tomitake in dem Häuschen der Bushaltestelle von Hinamizawa. Miyo sagt zu ihm, dass sie zum ersten Mal allein miteinander reden können. Jirou wird zunehmend nervös, als sie ihn fragt, wie man Fotos macht, und sich dabei eng an ihn drückt.

In einer Hütte an der Dammbaustelle ereignet sich ein gewalttätiger Zwischenfall. Mehrere Bauarbeiter töten den Bauleiter des Damm-Projekts. Nachdem es geschehen ist, sind die hilflosen Entschuldigungen Hanyuus zu hören. Der Vorfall passierte, nachdem die Bauarbeiter nach getaner Arbeit zusammen ein Bier tranken, was offiziell nicht erlaubt war. Plötzlich kam der Bauleiter mit wahnsinnigem Blick mit einer Spitzhacke herein und ging auf die Männer los. Sie versuchten sich selbst zu verteidigen und der Vorfall eskalierte. Einer der Arbeiter sagt, es sei kein Mensch, sondern ein Dämon gewesen. Aber sie wären jetzt Mörder und würden nicht mit Notwehr davonkommen, da der Körper bereits nicht mehr wiederzuerkennen sei. Also fängt er mit einem irren Gesichtsausdruck an, die Leiche zu zerteilen.

Wenig später ruft Miyo Dr. Irie zu einem gerade aufgenommenen Patienten, den sie angeblich auf dem Weg zur Klinik getroffen hat. Es ist der Bauarbeiter, der zuvor mit dem Zerteilen der Leiche angefangen hatte. Er schleppte einen abgetrennten rechten Arm mit sich herum. Okonogi und Jirou Tomitake kommen dazu. Okonogi hat herausgefunden, dass der Bauarbeiter ein Straftäter auf Bewährung ist. Miyo legt Irie nahe, einen solchen Mann könne man ruhig sezieren und auch Jirou meint, mit Level 5 des Syndroms könne man ihn sowieso nicht heilen. Sehr widerwillig erklärt sich Irie zu der Sektion bereit.

Währenddessen betrachtet Oishi in der Gerichtsmedizin in Okinomiya die Leiche des Bauleiters. Der Bauleiter war schon lange sein Freund gewesen und hatte Oishi als jungen Mann öfters verprügelt, möglicherweise um ihm Mut einzubläuen. Daran muss Oishi nun denken, als der Bauleiter als Leiche ohne rechten Arm vor ihm liegt. Er ist sich sicher, dass die Sonozaki-Familie damit etwas zu tun hat, und verspricht, dass sie einmal dafür Verantwortung zeigen werde.

Satoko liegt in ihrem Krankenbett und bei ihr ist Hanyuu. Wieder einmal kann Hanyuu sie nur um Verzeihung dafür bitten, dass sie bei Satokos Schicksal nur zusehen und ihr nicht helfen kann. Als Satoko aufwacht, sagt sie Irie, dass sie hörte, wie sie jemand um Verzeihung bat. Hanyuu fragt sich - unhörbar für die beiden -, ob all diese Dinge das Ergebnis von Takanos starkem Willen seien und sie nichts dagegen tun könne.

Rika erzählt Mion, dass sie von jemandem im Dorf ein Bonbon bekommen hätte, das sie Satoko geben wollte. Aber Satoko lehnte es ab, da es für Rika gedacht war. Rika hat ein schlechtes Gewissen und fragt Mion, wie man Satoko helfen könnte. Mion ist der Meinung, dass jemand, der Satoko helfen kann, jemand sein müsste, der von außerhalb des Dorfes kommt. Rika sagt Mion, dass dieser Jemand mit Sicherheit kommen werde und sie mit seiner Hilfe das Böse im Dorf bekämpfen werden. Auch Hanyuu erklärt sich bereit, die Kraft ihres Glaubens für eine bessere Zukunft einzusetzen.

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