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Das "große Hinamizawa-Desaster" ist nach offizieller Version, so wie sie über die Medien verbreitet wurde, eine Naturkatastrophe, die sich in mehreren der acht Hauptkapitel kurz nach dem Watanagashi-Fest am 19. Juni des Shouwa-Jahres 58 (1983) in Hinamizawa ereignete.

In folgenden Szenarien findet die Katastrophe definitiv statt: Tatarigoroshi-hen, Himatsubushi-hen, Tsumihoroboshi-hen, Minagoroshi-hen - sowie in dem nur in der Anime-Version vorkommenden Kapitel Yakusamashi-hen.

In folgenden Szenarien findet sie nicht statt: Watanagashi-hen, Meakashi-hen, Matsuribayashi-hen

Im Kapitel Onikakushi-hen gibt es keinen eindeutigen Hinweis auf die Katastrophe, aber höchstwahrscheinlich findet sie dort ebenfalls statt.

Offizielle Darstellung im Kapitel Tatarigoroshi-hen

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juni um drei Uhr versucht ein Zeitungshändler, die Zweigstelle in Hinamizawa zu erreichen. Nachdem er telefonisch nicht durchkommt, schickt er seinen Sohn dorthin, hört aber von diesem nichts mehr. Gegen sechs Uhr rufen Menschen aus der Umgebung des Dorfes die Rettungsdienste wegen eines starken Geruchs fauler Eier, der Schwindel und Übelkeit verursacht. Um 6.30 Uhr geht der Kontakt zu einem ins Dorf geschickten Patrouillenwagen verloren. Um 7.15 wird die lokale Polizei eingeschaltet. Gegen 8 Uhr stellt sich heraus, dass der Gouverneur sich auf einem Lokaltermin befindet und stark alkoholisiert ist. Die Streitkräfte wurden von ihm zu spät angefordert, was den Ablauf des Hilfseinsatzes um insgesamt eine Stunde verzögert hat. Es wird vom Katastrophenschutzbeauftragten der Präfektur ein Hauptquartier für die Hilfsaktion eingerichtet. Dies wird dadurch erschwert, dass der Präfekturverwaltung ein Katastrophenschutzprotokoll fehlt und somit die Zuständigkeiten nicht klar sind. Für Flüchtlinge aus der Umgebung von Hinamizawa wird die Shimoshinozaki-Grundschule in Okinomiya als Notlager eingerichtet.

Später wird öffentlich bekanntgegeben, dass vermutlich im Zeitraum von zwei bis vier Uhr vulkanische Gase, vermutlich ein Gemisch aus Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff, sich über den Fluss in Richtung Hinamizawa ausbreitete und innerhalb weniger Stunden Hinamizawa vollständig einhüllte. Die meisten Bewohner seien daher im Schlaf gestorben. Unter dem Onigafuchi-Sumpf habe es Magma und eine heiße Quelle gegeben, woraus das giftige Gas emittiert worden sei. Eine weitere Gasausströmung soll im darauffolgenden Herbst stattgefunden haben. Das Dorf wird von den Streitkräften abgeriegelt und für Jahre nicht mehr freigegeben.

Auch außerhalb von Hinamizawa fühlen sich viele Bürger, die Verwandte in dem Dorf haben, krank und suchen ärztliche Hilfe auf. Sie leiden unter Schlafmangel, Kopfschmerzen und Schwindel. Dies wird informell als "Hinamizawa-Syndrom" bezeichnet. Es wird auch davon berichtet, dass Menschen mit Verwandtschaft in Hinamizawa sich von Oyashiro-sama verflucht fühlen und auf bizarre Weise ums Leben kommen.

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